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BSI warnt erneut vor emotet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt Anwender erneut vor emotet. Nachdem es um die Weihnachtszeit ruhiger um die Schadsoftware wurde, seien seit Anfang dieser Woche wieder massenhaft Spam-Mails versandt worden. Problematisch sei, dass Standard-Antivirenschutz emotet häufig nicht erkennt.

Anfang Dezember war es bereits zu einer Häufung von schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen gekommen – teilweise sind ganze Netzwerke lahmgelegt worden. Emotet ist in der Lage, sehr authentisch aussehende Spam-Mails zu verschicken, indem es Kontakte und E-Mail-Inhalte aus Postfächern infizierter Systeme ausliest. Die Täter hinter den Angriffen verwenden diese Informationen, um weitere Spam-Kampagnen vorzubereiten. Die Betroffenen erhalten dann häufig gefälschte Mails von Absendern, mit denen Sie kürzlich in Kontakt standen.

Einmal auf dem Zielsystem, kann emotet weitere Schadsoftware nachladen, mit der Zugangs- oder Bankdaten abgezogen oder ein vollständiger Fernzugriff auf Systeme realisiert werden kann. Seit kurzem wird auch immer häufiger Ransomware nachgeladen. Dem BSI zufolge müssen einmal infizierte Systeme vollständig neu aufgesetzt werden, da Bereinigungsversuche meist nicht erfolgreich sind.

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