Cyber-Vorfälle sind größtes Unternehmensrisiko

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IT-Sicherheitsvorfälle werden gleichauf mit lieferkettenbedingten Betriebsunterbrechungen weltweit als größtes Unternehmensrisiko eingeschätzt. Das ist Ergebnis einer Umfrage des Versicherers Allianz in über 80 Ländern. In Deutschland wurden Sorgen um Cyber-Kriminalität, Datenlecks und IT-Unfälle mit 44 Prozent häufiger als Gesetzesänderungen (35 Prozent), Naturkatastrophen (28 Prozent) und dem Einfluss neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz (20 Prozent) als Risiken genannt.

Der Versicherer schätzt die weltweiten Schäden durch Cyber-Vorfälle mit über 500 Milliarden Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu entstehe durch Naturkatastrophen ein jährlicher Schaden von rund 180 Milliarden Euro. In Deutschland betrage der Schaden bei gemeldeten Fällen pro Unternehmen und Fall durchschnittlich zwei Millionen – mehr als bei Brandfällen oder Explosionen. Cyber-Versicherungen haben laut Allianz schätzungsweise 10.000 bis 15.000 von rund 3,5 Millionen infrage kommender Unternehmen abgeschlossen.

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