Smart City-Förderung vom BMI

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Smart Cities verknüpfen vor allem die Daten oder erheben sie überhaupt erst digital. Dadurch generieren sie verschiedene Mehrwerte wie Transparenz und digitale Angebote für die Bürger. (Foto: BS/geralt, CC0, pixabay.com)

Das Bundesinnenministerium (BMI) möchte die Planung und Umsetzung digitaler Städte fördern und wird im voraussichtlich im März 2019 einen Förderaufruf starten. In einem Wettbewerb sollen dann rund zehn Smart City-Projekte ausgewählt werden. Im Bundeshaushalt sind für die diesjährigen Projekte 170 Mio. Euro vorgesehen. Da Smart Cities durch ihren hohen Digitalisierungsgrad viele Vorteile mit sich bringen und die Zukunft darstellen, widmet sich auch das Netzwerk “Digitaler Staat” vom 2. bis zum 3. April 2019 diesem Thema.

Insgesamt plant das BMI rund 50 Modellprojekte mit einem Fördervolumen von circa 750 Mio. Euro über die nächsten zehn Jahre zu fördern. Aus dem Hause des BMI heißt es ferner: “Die Modellprojekte sollen integrierte Konzepte entwickeln und erproben, wie die Lebensqualität der europäischen Stadt in die digitale Zukunft übertragen werden kann.”
Eine strategische und fachübergreifende Umsetzung der Digitalisierung in den Kommunen sei dabei besonders wichtig. Zentrale Fragen, die beantwortet werden müssen, sind: Was sind künftig zentrale Standortfaktoren für Unternehmen und Fachkräfte? Brauchen wir zukünftig noch Gewerbegebiete, wie wir sie heute kennen und bauen? Wie beeinflussen digitale Geschäftsmodelle den öffentlichen Raum? Wie sehen attraktive Lern- und Arbeitsorte der Zukunft aus? Und wie verändert das neue Arbeiten und Wirtschaften den Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden?

Weitere Informationen zum Netzwerk Digitaler Staat erfährt man auf der Kongresshomepage www.digitaler-staat.org.

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