Neue Rettungshubschrauber für die Bundeswehr

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Der H145 wird bei der Bundeswehr u.a. auch als Rettungshubschrauber geflogen. (Foto: BS/Portugall)

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beschafft sieben neue Hubschrauber vom Typ H145 LUH SAR (Leichter Unterstützungshubschrauber “Search and Rescue”), um die veralteten Such- und Rettungsmaschinen der Bundeswehr vom Typ Bell UH-1D zu ersetzen. Die Maschinen werden 2020 ausgeliefert und an den jeweiligen SAR-Stationen in Niederstetten, Holzdorf und Nörvenich stationiert.

Der Vertrag wurde Mitte Dezember beim Koblenzer Beschaffungsamt mit dem Hersteller Airbus Helicopters Deutschland unterschrieben. Er beinhaltet sowohl den Beschaffungsanteil für die Hubschrauber als auch die Wartung, Instandsetzung und logistische Betreuung der LUH SAR.

Bei der Unterzeichnung unterstrich Vizepräsident Armin Schmidt-Franke: “Durch die Lieferung der Hubschrauber erhalten die Soldatinnen und Soldaten für den SAR-Einsatz ein neues Modell, das die bewährte Bell UH-1D ablösen wird und somit zum Fähigkeitserhalt im SAR-Einsatz beitragen wird.”

Nach einer Vereinbarung mit dem Bundesverkehrsministerium ist die Bundeswehr für Such- und Rettungseinsätze bei Flugunfällen auf deutschem Staatsgebiet zuständig. Sie hält daher eine entsprechende Flotte von SAR-Hubschraubern in permanenter Einsatzbereitschaft. Zusätzlich stehen diese Maschinen für den nationalen Katastrophenschutz zur Verfügung.

Die zukünftigen LUH-SAR-Helikopter werden unter anderem über Hochleistungskameras, Suchscheinwerfer, Ortungssysteme für Notsender und Mobilfunkgeräte, eine vollwertige medizinische Notfallausrüstung, Rettungswinde sowie einen Außenlasthaken – beispielsweise für Feuerlöschbehälter – verfügen.

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