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Start Verteidigung "Nicht im System, sondern am System arbeiten!"

“Nicht im System, sondern am System arbeiten!”

So lautete der Appell eines Diskutanten im gestrigen Workshop “Konkrete Umsetzung des industriellen Beitrags zur Trendwende Material” der Bundeswehr im Rahmen des zweitägigen DWT-Symposiums “Perspektiven Wehrtechnik 2019” in Bonn.

Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft (BDSV), der diesen Workshop moderierte, ergänzte dazu, dass zu Recht über Veränderungen der Beschaffungsprozesse, teilweise auch der Strukturen, nachgedacht werde. Ebenfalls zu Recht werde aber von Kennern der Materie darauf hingewiesen, dass die anstehenden, oft extrem ehrgeizigen Beschaffungs-Großvorhaben – wie z.B. die Ausrüstung der digitalisierten Heeresverbände – “ohne engen Schulterschluss von Bundeswehr-Beschaffung und Industrie nicht zu machen” seien.

Zur quantitativen Einordnung: Laut einer Angabe des BAAINBw fallen über 90 Prozent aller dort geschlossenen Beschaffungsverträge unter die Wertgrenze von 500.000 Euro (brutto), während weitere sieben Prozent wertmäßig in die Kategorie zwischen (brutto) 500.000 und 25 Millionen Euro fallen, d.h. nur drei Prozent fallen unter den Parlamentsvorbehalt der sog. “25-Mio-Vorlage”.

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