Kohleausstieg: Bund soll 5.000 neue Arbeitsplätze schaffen

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Qualmende Schornsteine von Kraftwerken sind ein Anblick, der in den kommenden Jahren in Deutschland immer seltener werden wird. Darum stellt sich der Bund auf den Strukturwandel in ehemaligen Kohlerevieren ein. (Foto:BS/Foto-Rabe/www.pixabay.com)

Die Kommission “Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung” (sog. Kohlekommission) sieht in ihrem Abschlussbericht “die Notwendigkeit einer Selbstverpflichtung des Bundes und der Länder, in den kommenden Jahren insbesondere Neugründungen und Erweiterungen von Behörden oder Einrichtungen in den Revieren vorzunehmen”.

In dem Bericht heißt es weiter: “Durch eine Stärkung der Präsenz der öffentlichen Hand in den Revieren, vor allem durch die Verlagerung und den Ausbau von Behördenstandorten in den Revieren, wird das Bekenntnis von Bund und Ländern zur Zukunft der Reviere greifbar.”

Klare Zielvorgaben nötig

Zudem würden Beschäftigungs- und Kaufkrafteffekte die regionale Entwicklung unterstützen. Die Kommission halte es für sinnvoll und notwendig, für die Braunkohlereviere klare Zielgrößen für die Zahl der anzusiedelnden Arbeitsplätze in Behörden des Bundes und der Länder zu definieren. “So wäre die Schaffung von insgesamt bis zu 5.000 neuen Arbeitsplätze durch den Bund in den nächsten 10 Jahren angemessen”, so der Wortlaut des Abschlussberichts.