Rund 12.500 Delikte aufgedeckt

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Die bayerische Grenzpolizei, die unter der Leitung von Alois Mannichl (hier auf dem Münchner Polizeitag des Behörden Spiegel) steht, konnte bereits zahlreiche Fahndungstreffer erzielen und Straftaten aufdecken. (Foto: BS/Feldmann)

Die Bayerische Grenzpolizei hat bisher etwa 12.500 Straftaten und Verkehrsdelikte festgestellt. Hinzu kommen zahlreiche Fahndungstreffer, darunter über 300 offene Haftbefehle. Die Behörde existiert seit dem 1. Juli vergangenen Jahres.

Die etwa 500 Mitarbeiter setzen insbesondere auf die Schleierfahndung. Hinzukommen – in Absprache mit der Bundespolizei – Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze. Im Zuge dieser beiden Maßnahmen konnten die Fahnder bis zum 31. Dezember 2018 unter anderem 1.578 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 917 Fälle von Urkundenfälschung, 509 Waffen- und Sprengstoffdelikte, fast 370 Eigentums- und Vermögensstraftaten, 2.279 Verkehrsdelikte und 6.140 Fahndungstreffer verzeichnen. Zu Letzteren gehörten neben den offenen Haftbefehlen unter anderem 20 Wiedereinreisesperren sowie 49 Personen, die europaweit zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben waren. Des Weiteren wurden 37 Schleuser verhaftet und fast 700 illegale Einreisen festgestellt.

Bayern Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte: “Die Fahndungstreffer sind ein klarer Beleg, wie wichtig konsequente Kontrollen im grenznahen Raum und unmittelbar an der Grenze sind.” Schließlich versuchten viele Straftäter, unentdeckt in die Bundesrepublik einzureisen. Ziel sei es, sie schon in Grenznähe abzufischen und sie nicht unkontrolliert weiter ins Landesinnere reisen zu lassen. “Unsere Bayerische Grenzpolizei sorgt für deutlich mehr Sicherheit”, zeigte sich der Münchner Ressortchef überzeugt. Zudem unterstrich er, dass der Personalbestand der Behörde von momentan 500 Beamten bis 2023 auf 1.000 anwachsen soll. Dafür würden jährlich 100 zusätzliche Polizisten eingestellt. Die erste “Charge” werde bereits zum 1. März den Dienststellen im Grenzbereich zugeteilt.

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