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Die Kosten der Hauptstadtverwaltung

Die Berliner Verwaltung will mit einer Broschüre zum Vergleich von Kosten und Leistungen für mehr Transparenz sorgen. Bereits zum achten Mal veröffentlicht die Stadt den Überblick unter dem Titel „Was kostet wo wie viel?”, um die Kosten und Leistungen der Hauptverwaltung und der Bezirke der Hauptstadt darzustellen, im aktuellen Fall für das Haushaltsjahr 2017.

Insgesamt werden bereits zum 18. Mal auf kommunaler Ebene die Kostenunterschiede bei den Leistungen für die Bezirke aufgezeigt. Dieser bezirksübergreifende Vergleich soll den Bürgern dabei helfen, die Leistungen der Verwaltungsorgane in Berlin besser nachvollziehen und bewerten zu können.

Der Berliner Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz will mit der Broschüre vor allem Transparenz und Überblick schaffen „über die Kosten und Leistungen der einzelnen Verwaltungsbereiche. Der jährliche Vergleich trägt zu einer wesentlich effektiveren Bewertung unserer Angebote und Services bei. Denn anhand des Benchmarks sehen wir ganz genau, in welchen Bereichen wir besser geworden sind und wo wir noch nachsteuern müssen. Das hilft uns sehr, unsere Leistungsfähigkeit im Vergleich mit anderen Bundesländern, Großstädten und dem Bund einzuordnen.“

Für das Haushaltsjahr 2017 habe sich demnach gezeigt, dass mit dem Bevölkerungswachstum auch die Verwaltungsaufgaben stark zugenommen haben. Gleichzeitig erforderten die gestiegenen Investitionsvorhaben mehr Finanzkraft. Damit seien nicht nur klassische Investitionen im betriebswirtschaftlichen Sinne gemeint, sondern auch verstärkte Mehraufwendungen wie die Sanierung und der Ausbau der schulischen Infrastruktur im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive.

Die im Rahmen der Verwaltungsreform eingeführten betriebswirtschaftlichen Steuerungsinstrumente wie die Kosten- und Leistungsrechnung ermöglichen es laut Stadt, die gewachsenen gesamtstädtischen Aufgaben besser zuzuordnen und ein internes Controlling zu den eingesetzten Ressourcen und den erbrachten Leistungen zu gewährleisten. Dies treffe auch auf die Bezirke zu, die ihre Finanzmittel auf Grundlage von produktbezogenen Budgets erhalten. Angesichts der ab 2020 greifenden Schuldenbremse sei es wichtig, alle Ressourcen mit besonderer Effizienz einzusetzen, um unnötige Mehrausgaben oder finanzielle Engpässe möglichst zu vermeiden.

Die aktuelle Broschüre “Was kostet wo wie viel?” sowie sämtliche Ausgaben der Vorjahre stehen unter diesem Link zum Download bereit.

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