Landesweite Einführung in Baden-Württemberg

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Bodycams (Foto) werden nun in ganz Baden-Württemberg bei der Polizei zum Einsatz kommen. (Foto: Feldmann)

Bei der baden-württembergischen Polizei werden landesweit Körperkameras eingeführt. Zunächst kommt die Technik in allen Stuttgarter Polizeirevieren zum Einsatz. Anschließend sollen die Präsidien in Freiburg, Karlsruhe und Mannheim Geräte erhalten. Abgeschlossen sein soll die landesweite Ausrüstung mit Bodycams im Sommer.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte dazu: “Mit der Ausstattung unserer Polizeistreifen mit der Bodycam setzen wir ein Zeichen und helfen ganz praktisch: Wir treten einer Spirale aus Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber den Ordnungskräften entschieden entgegen, wir wollen sie möglichst nachhaltig stoppen.” Die Körperkameras seien dabei ein wichtiger Baustein. “Angriffe auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind Ausdruck einer feindseligen Haltung gegenüber dem Staat und seinem Gewaltmonopol. Sie dürfen auf keinen Fall hingenommen werden.” Verantwortlich für die landesweite Bodycam-Einführung ist polizeiseitig das Präsidium Technik, Logistik und Service in Stuttgart.

Baden-Württemberg hatte Bodycams bereits im Frühjahr 2017 sechs Wochen lang getestet. Erprobt worden waren die Geräte damals in den Polizeipräsidien Stuttgart, Mannheim und Freiburg. Hierzu erklärte Landespolizeipräsident Gerhrard Klotter: “Schon bei der Erprobung der Bodycams hat sich bestätigt, dass diese grundsätzlich dazu geeignet sind, bei kognitiv und emotional steuerungsfähigen Personen ein weniger aggressives Verhalten herbeizuführen.” Die ersten Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Geräte als Einsatzmittel das Potenzial besäßen, Angriffe auf Polizisten zu reduzieren. Im Einsatz sein werden zunächst 1.350 Körperkameras des Unternehmens Axon Public Safety Germany SE.

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