Erste Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit in Dienst gestellt

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In Nordrhein-Westfalen ist die erste Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Landespolizei offiziell in den Dienst gestellt worden. Die 46 Beamten der Bereitschaftspolizei in Bochum sind speziell dafür geschult, Beweise zu sichern und Straftäter festzunehmen. Eingesetzt werden sollen sie künftig unter anderem bei Demonstrationen und im Rahmen von Fußballspielen.

Nordrhein-Westfalen war bisher das einzige Bundesland, das nicht über eine derartige Einheit verfügte. Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte deshalb auch: ” Das ist ein Meilenstein in der Geschichte der Landespolizei.” Die BFE-Beamten sollen Straftaten von Gewalttätern gerichtsfest dokumentieren und diese mit speziellen Zugriffstechniken anschließend aus der Masse herausholen und festnehmen. Hierzu sind sie mit spezieller Schutzausstattung ausgerüstet. In diesem Zusammenhang betonte der Ressortchef: “Die BFE soll in brenzligen Situationen gerichtsfeste Beweise sichern. Mit Köpfchen und notfalls auch mit Kraft. Das ist keine leichte Aufgabe. Deshalb haben die BFE-Angehörigen meinen besonderen Respekt.”

Bis 2021 sollen landesweit insgesamt sechs solcher Einheiten aufgebaut werden. Stationiert sein sollen sie neben Bochum in Wuppertal und Köln.

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