Staatsministerin für Digitales eröffnet Zukunftskongress Bayern

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Sie koordiniert die Digitalisierung des Freistaats: Bayerns Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, eröffnete als Schirmherrin den Zukunftskongress Bayern vor rund 350 Teilnehmern. (Foto: BS/ Wim Orth)

“Unsere Wirtschaft, unser Wohlstand und unser demokratisches Miteinander hängen vom Gelingen der digitalen Transformation ab”, stellte die erste Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, zur Eröffnung des fünften Zukunftskongresses Bayern klar. Um ein Zeichen für die Bedeutung des Themas zu setzen, habe der Freistaat als erstes Bundesland ein Ministerium für Digitales eingerichtet.

Mit Vorhaben zur aktiven und innovativen Gestaltung des Wandels in Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung, sei man bei ihr an der richtigen Adresse, versicherte Gerlach, die sich freute schon nach weniger als 100 Tagen im Amt als Schirmherrin den Zukunftskongress Bayern mit rund 350 Teilnehmern aus Verwaltung, Forschung und Wirtschaft unterstützen zu können. In den ersten Wochen seit Amtsübernahme sei man bereits sehr ambitioniert ans Werk gegangen. So sei ein schlagkräftiges Team zusammengestellt worden, die Arbeit an den zentralen Themen habe begonnen.

Aufgabe der frisch gebackenen Ministerin für Digitales wird es sein, die Digitalisierungsbemühungen aller Ressorts und die damit verbundene strategische Ausrichtung des Freistaats zur koordinieren. Leitend sei dabei der Anspruch, auch in der digitalen Welt Sicherheit und Ordnung zu garantieren und den Menschen Zukunftsperspektiven zu bieten. Wesentliche Voraussetzung sei der Ausbau der digitalen Infrastruktur auch in den ländlichen Räumen. Bayern habe hier bereits notwendige Förderungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro beschlossen.

“Aber die Welt dreht sich weiter”, sagte Gerlach und versicherte, dass Bayern sich nicht auf seiner digital starken Position ausruhen werde. So sei beim Ausbau von Glasfaser, W-LAN und zukünftig auch 5G-Netzen noch Luft nach oben. Auch dem Fachkräftemangel im IT-Bereich solle man sich durch die Schaffung attraktiver und digitalerer Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten stellen. Ein besonderes Anliegen ist es Gerlach hier, mehr junge Frauen zu ermutigen, Berufe in der Informationstechnik zu ergreifen. So liege der Frauenanteil in einschlägigen Ausbildungsberufen bei gerade einmal sieben Prozent. Hier gehe noch zu viel Potential verloren, so die Staatsministerin.

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