Pläne für Kriminaldauerdienst vorgestellt

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Präsentierte Pläne für die Einrichtung eines Kriminaldauerdienstes in Schleswig-Holstein: Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU). (Foto: Frank Peter)

In Schleswig-Holstein könnte es künftig einen Kriminaldauerdienst geben. Dafür seien im Haushalt 42 Stellen eingeplant, erklärte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU). Bislang gibt es, mit Ausnahme von Kiel und Lübeck, einen Bereitschaftsdienst mit Rufbereitschaft.

Würde ein Kriminaldauerdienst geschaffen, wären Einsatzkräfte rund um die Uhr in den Dienststellen vor Ort. Geerdts erläuterte, dass die Planungen für die Einrichtung eines Kriminaldauerdienstes bereits im Gange seien. Allerdings müssten noch einige Herausforderungen bewältigt werden. So binde die Schaffung eines Kriminaldauerdienstes mehr Personal. Zudem handele es sich beim Dauerdienst um Schichtdienst, für den vor allem erfahrene Beate benötigt würden.

Geerdts sagte mit Blick auf einen Kriminaldauerdienst im hohen Norden: “Für Schutzpolizei-Dienststellen und die Leitstellen ist eine Ansprechperson der Kriminalpolizei immer sofort verfügbar. Es bestehen bessere Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung bei Wohnungseinbrüchen, bei Fahndungen oder bei der Vollstreckung von Haftbefehlen.” Außerdem könnten Beamte der Kriminalpolizei dann häufiger zur schnelleren Entlastung der Streifenpolizisten vor Ort sein. “Langfristig bringt dies eine Qualitätsverbesserung der Polizeiarbeit. Die Sicherheit der Bürger wird gestärkt”, zeigte sich der Staatssekretär überzeugt.

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