Stellenportal Interamt wechselt in die öffentliche Hand

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Das zentrale Stellenportal für den Öffentlichen Dienst, Interamt, wird ab dem 1. Januar 2020 vollständig in öffentlicher Hand sein. (Foto: athree, CC0, https://pixabay.com/)

Das Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (DVZ M-V GmbH) übernimmt zum kommenden Jahr das Stellenportal Interamt von der Deutschen Telekom und überführt dieses somit zu 100 Prozent in die öffentliche Hand. Zu dieser Entscheidung haben der Outsourcing-Dienstleister der Telekom, Vivento, und die DVZ M-V GmbH in der vergangenen Woche eine Vereinbarung getroffen. Das größte Stellenportal für den öffentlichen Dienst soll sich so zu einer aktiven Recruiting-Plattform des Öffentlichen Dienstes weiterentwickeln. Ab dem 1. Januar 2020 wird die DVZ M-V GmbH demnach Rekrutierungspartner für alle Behördenkunden.

Mit rund elf Millionen Seitenaufrufen im vergangenen Jahr und mehr als 60.000 Stellenangeboten entwickelt sich das Portal zunehmend zur zentralen Jobbörse im Bereich des Öffentlichen Dienstes. Ziel der Übernahme durch die DVZ M-V soll es nun sein, die Position der Bewerberplattform weiter auszubauen und die Arbeitgebermarke “Öffentlicher Dienst” nachhaltig zu stärken.

Der Geschäftsführer der DVZ M-V GmbH, Hubert Ludwig, will mit der Akquise von Interamt “künftig genau die digitale Plattform anbieten, die öffentliche Arbeitgeber beim Recruiting der besten Kandidatinnen und Kandidaten unterstützt. Ein zusätzliches Plus bietet Interamt allen Personalentscheidern mit dem bereits integrierten Bewerbermanagement – einem effizienten Werkzeug zur Steuerung und Durchführung ihrer Recruiting-Prozesse.”
Als IT-Dienstleister der Landesverwaltung von Mecklenburg-Vorpommern besitzt die DVZ M-V GmbH weitreichende Erfahrung in der Arbeit als Anbieter von Infrastrukturen für die öffentliche Hand. So soll für die bisherigen Kunden alles gleich bleiben. Sie erhalten laut Statement “weiterhin die gleichen Konditionen sowie die größtmögliche Datensicherheit eines zertifizierten IT-Dienstleisters.”

Für einen guten Übergang wurde eine knapp einjährige Übergangszeit vereinbart.

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