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Wohnungsmangel in München abfedern

Die Zahl der Wohnungen in der bayerischen Landeshauptstadt ist im vergangenen Jahr gewachsen, allerdings nicht im anvisierten Maße. Während der Zuwachs an gefördertem Wohnraum den Zielvorgaben für 2018 entsprach, gibt es insgesamt noch eine Lücke. Dem will Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit neuen Konzepten entgegenwirken.

Mit dem Programm “Wohnen in München VI” hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, zwischen 2017 und 2021 pro Jahr 8.500 Wohnungen neu zu schaffen, darunter 2.000 geförderte. Während 2017 noch 1.640 Sozialwohnungen geschaffen wurden, hat die Stadt im vergangenen Jahr das Ziel erreicht. Insgesamt aber wurden von den 8.500 Wohnungen im Jahr 2018 8.100 fertig. Weniger noch als 2017, damals wurden 8.300 Wohnungen geschaffen.

Oberbürgermeister Reiter hat nun Pläne, wie in der Stadt mehr Werkswohnungen entstehen könnten. Eine Möglichkeit etwa sei, den Firmen bei der Ausweisung und Genehmigung von Gewerbe entgegenzukommen, wenn diese sich verpflichten, im Gegenzug Mitarbeiterwohnungen zu bauen. Eine andere – restriktivere – Möglichkeit könne auch sein, städtische Gewerbegrundstücke nur noch an Firmen zu vergeben, die auf dem Gelände zusätzlich auch Werkswohnungen bauen. In jedem Fall sei es hilfreich, so Reiter, künftig nicht mehr so streng zwischen Gewerbe- und Wohngebieten zu unterscheiden. Ein Nebeneinander von Arbeit und Wohnen in “urbanen Gebieten” solle möglich sein. Stadtbaurätin Elisabeth Merk (parteilos) wird die Ideen bis zum Sommer in einem Beschlussvorschlag zusammentragen.

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