E-Government-Pakt in Baden-Württemberg geschlossen

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Digitalisierungsminister Thomas Strobl (2.v.l.) bei der Unterzeichnung des Paktes mit Roger Kehle, Präsident Gemeindetag BaWü, Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Städtetag BaWü sowie Dr. Alexis von Komorowski, Hauptgeschäftsführer Landkreistag BaWü (v.l.n.r.). (Foto:BS/Steffen Schmid)

Das Land Baden-Württemberg hat Mitte Februar einen E-Government-Pakt mit den kommunalen Landesverbänden geschlossen. Ziel dieser Vereinbarung soll es sein, die Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen gemeinsam auf der zentralen digitalen Plattform unter dem Titel “service-bw” zu bündeln.

Mit dieser Kooperation sollen die Kommunen und Landkreise vom Land bei dieser Mammutaufgabe unterstützt werden, erklärte Digitalisierungsminister Thomas Strobl im Rahmen der Unterzeichnung des Paktes: “80 Prozent der Verwaltungsdienstleistungen werden von den Gemeinden, Städten und Landkreisen angeboten. Diese zu digitalisieren ist eine riesige Herausforderung und kann von den Kommunen, gerade den kleineren, nicht alleine bewältigt werden. Keine Region darf hier zurückfallen. Alle Bürgerinnen und Bürger müssen gleichermaßen von Online-Services profitieren können.” Um dies zu gewährleisten, soll mit dem Pakt unter anderem der Aufbau standardisierter Prozesse gefördert werden.

Über das Portal werden vom Land für Kommunen und Landkreise eine Reihe von Standarddienstleistungen bereitgestellt, die ohne Lizenzauflagen und vollkommen kostenfrei genutzt werden können. Die Anwendungen werden von interdisziplinären Teams entwickelt und können von den Nutzern nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen angepasst und in die eigenen digitalen Angebote integriert werden: “Keine Kommune muss eine eigene technische Infrastruktur bereitstellen. Das übernimmt das Land zentral für alle”, so Strobl.

Das gemeinsame Portal service-bw findet sich unter diesem Link.