Fritsche ist Berater in Wien

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Berät in Zukunft den österreichischen Innenminister: Klaus-Dieter Fritsche, früherer Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes und Staatssekretär im Bundeskanzleramt. (Foto: BS/Feldmann)

Der ehemalige Beauftragte für die Nachrichtendienste des Bundes und Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Klaus-Dieter Fritsche, berät künftig den österreichischen Innenminister Herbert Kickl. Er soll insbesondere bei der Weiterentwicklung des Verfassungsschutzes der Alpenrepublik helfen.

Der inzwischen pensionierte 65-jährige Fritsche studierte von 1974 bis 1978 Rechtswissenschaften in Erlangen. Nach seinem Zweiten Juristischen Staatsexamen, das er in Nürnberg ablegte, wurde er 1981 Richter am Verwaltungsgericht Ansbach. Von 1984 bis 1986 war Fritsche bei der Regierung von Mittelfranken tätig. Anschließend ging er zurück nach Ansbach. Von 1988 bis 1991 arbeitete der gebürtige Bamberger als innen- und umweltpolitischer Referent der CSU-Landesgruppe in Bonn. Von 1991 bis 1993 war Fritsche Vertreter des Innenministeriums bei der bayerischen Landesvertretung in Bonn. Von 1993 bis 1996 leitete er das Ministerbüro im Münchner Innenministerium. Anschließend wechselte er als Vizepräsident zum Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Dieses Amt hatte er bis 2005 inne. Danach wurde Fritsche Leiter der für die Kontrolle der Nachrichtendienste des Bundes zuständigen Abteilung sechs im Bundeskanzleramt. 2009 wechselte er als Staatssekretär ins Bundesinnenministerium (BMI). Ab Januar 2014 war er dann Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes und Staatssekretär im Bundeskanzleramt.

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