Deutsche Post verkauft SIMSme an Brabbler

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Die Brabbler AG kauft den Messenger der Deutschen Post AG, SIMSme. Im Gegenzug beteiligt sich die Deutsche Post an dem Software-Unternehmen, welches die voll verschlüsselte Kommunikationsplattform ginlo entwickelt hat. Beide erhoffen sich durch die Transaktion die Stärkung ihres Produktes. (Screenshot: Deutsche Post AG)

Der Messenger-Dienst der Deutschen Post AG, SIMSme, geht an die Brabbler AG, welche die voll verschlüsselte Kommunikationsplattform ginlo entwickelt hat. Beide Software-Lösungen sollen zukünftig zusammengeführt werden, um das Produkt zu stärken. Um weiterhin an der Entwicklung von SIMSme beteiligt zu sein, hat die Deutsche Post Anteile an Brabbler erworben. Zur Höhe des Verkaufspreises wollen sich beide Unternehmen nicht äußern. Der Abschluss des Geschäftes steht kurz bevor.

Der CFO der Brabbler AG, Jörg Sellmann, betont die Bedeutung der Transaktion für sein Unternehmen: “Wir freuen uns sehr darauf, das Beste aus beiden Produktwelten zusammenzuführen und digitale Kommunikationslösungen made in Germany weiter auszubauen.”

Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs Deutsche Post, sagt, dass der Verkauf von SIMSme an Brabbler der richtige Schritt gewesen und in einem günstigen Moment geschehen sei, “an dem die Nachfrage gerade anzieht und deshalb die Entwicklungskapazitäten erhöht” werden müssten.

SIMSme-Kunden seien indes auf der sicheren Seite, bekräftigte die Deutsche Post. Der Messenger werde weiterhin kostenlos für Privatkunden zu nutzen sein. Auch Geschäftskunden könnten wie bisher zu den vereinbarten Konditionen SIMSme Business verwenden. In punkto Datenschutz versicherte das Unternehmen, dass die Kunden keine Gefährdungen und Einschränkungen zu befürchten hätten. Denn die Server würden weiterhin in Deutschland bleiben.

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