DigitalPakt Hochschule

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Die Kultusministerkonferenz (KMK) will auch die Hochschulen digital fit machen. (Foto: kreatikar, CC0, https://pixabay.com/)

Nachdem die Digitalisierung der Schulen nun nach langer Diskussion von Bund und Ländern in Angriff genommen wird, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre verabschiedet. Diese richten sich an die Länder, den Bund und die Hochschulens selbst.

Der Präsident der KMK und Hessische Kultusminister, Prof. R. Alexander Lorz betont: “Die Kultusministerkonferenz arbeitet kontinuierlich an der Umsetzung ihrer bildungsbereichsübergreifenden Strategie, Bildung in der digitalen Welt‘. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Hochschulen weitere Schritte in Richtung Digitalisierung gehen. Die Länder werden sich dafür einsetzen, die Empfehlungen gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren umzusetzen.”

Die Empfehlungen sollen zu einer hochschulübergreifenden Vernetzung, zur Förderung digitaler Kompetenzen und zum Austausch von Studierendendaten beitragen. Die gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern sei es, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine zielorientierte Digitalisierung zu schaffen. “Dazu gehören beispielsweise die Förderung der Vernetzung von Ländervorhaben zur Digitalisierung in der Lehre, die Schaffung von Anreizen zur Weiterentwicklung des Lehrkräftestudiums und die Unterstützung der Entwicklung von Verfahren zur datenschutzkonformen digitalen Übermittlung von Studierendendaten durch die Länder,” heißt es in den Empfehlungen.

Die Digitalisierung des Bildungssystems als Teil der “Digitalen Daseinsvorsorge” wird ebenfalls Thema beim Netzwerk “Digitaler Staat” sein, der vom 2. bis zum 3. April in Berlin stattfindet. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.digitaler-staat.org/.

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