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Masterplan für das digitale Sachsen

Die sächsische Staatsregierung hat Anfang der Woche einen Masterplan für die “Digitale Verwaltung Sachsen” verabschiedet. Mit diesem Plan, der als Regierungsprogramm zum Ausbau der Verwaltungsmodernisierung im Freistaat fungieren soll, will das sächsische Kabinett alle Umsetzungsprojekte der Verwaltungsdigitalisierung zentral angehen. Den rechtlichen Rahmen für den Masterplan gibt dabei im Besonderen das Onlinezugangsgesetz (OZG) vor, nach dem bis Ende 2022 insgesamt 575 Verwaltungsleistungen online verfügbar zu machen sind.

Für den Freistaat stehen dabei zwei Ziele im Fokus. Einerseits sollen die modernen Online-Angebote für Bürger und Unternehmen ausgebaut werden, andererseits soll die Bearbeitung der Verwaltungsverfahren innerhalb der Behörden soweit wie möglich durchgängig elektronisch aufgestellt werden. Eine zentrale Rolle sollen dabei vor allem die Gewährleistung von Datenschutz und Informationssicherheit spielen.

Die Staatskanzlei baut das bereits seit Oktober vergangenen Jahres bestehende Serviceportal Amt24 zum zentralen Einstiegspunkt aus, mit dem man auch per Smartphone einfach auf das Angebot zugreifen kann. Beispiele für geplante Online-Dienstleistungen sind Beurkundungen des Standesamts, die Anmeldung eines Hundes, die An-, Um- und Abmeldung eines Kraftfahrzeuges, Auskünfte aus dem Handelsregister oder der Zugriff auf digitalisiertes Archivgut des Sächsischen Staatsarchivs.

Der Masterplan wurde unter Federführung der sächsischen Staatskanzlei zusammen mit allen Ressorts und den kommunalen Spitzenverbänden Sächsischer Städte- und Gemeindetag sowie Sächsischer Landkreistag erarbeitet. In die Erstellung waren auch Vertreter der Landkreise, Städte und Gemeinden eingebunden.

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