Potenziale heben

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Sieht Verbesserungspotenzial bei den Luftsicherheitskontrollen in Deutschland: Christoph de Vries, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Innenausschuss. (Foto: Feldmann)

Beim Passagierdurchsatz der Luftsicherheitskontrollen an den deutschen Flughäfen existieren noch Verbesserungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gehe es bei Reformen in diesem Bereich eher um Gründlichkeit als vorrangig um Schnelligkeit. Das betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries.


Das Mitglied des Innenausschusses zeigte verschiedene Alternativen für die Zukunft der Luftsicherheitskontrollen auf. Einerseits sei eine Übertragung der Zuständigkeiten auf die Flughafenbetreiber möglich. Dabei müssten aber immer die staatliche Hoheitlichkeit und die Fachaufsicht der Bundespolizei erhalten bleiben. Andererseits werde über eine Verstaatlichung der Luftsicherheitskontrollen diskutiert. Diesen Schritt könne er sich jedoch “nur sehr schwer vorstellen”, so der Parlamentarier. Eine dritte Möglichkeit seien Reformen im bestehenden System.


De Vries sieht zahlreiche Vorteile bei einer Zuständigkeitsübertragung an die Flughafenbetreiber. So erhielten sie dann die Möglichkeit, die Kontrollstrecken selbst zu gestalten und die Personalplanung vorzunehmen. Zudem wäre es dann möglich, dass die Unternehmen Kontrolltechnik im staatlich vorgegebenen Rahmen selbst erwerben. Des Weiteren seien damit Effizienzgewinne und höhere Passagierdurchsätze zu erzielen. Auch werde die Bundespolizei von vollzugsfremden Aufgaben entlastet.

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