Chancen und Tücken Künstlicher Intelligenz

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Landrätin Dorothea-Störr Ritter, die E-Government-Beauftragte des Normenkontrollrates, wird auf dem Netzwerk Digitaler Staat über die Chancen und Tücken der Künstlichen Intelligenz in Verwaltungen sprechen. (Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler)

KI ist momentan das Hype-Thema der Digitalisierung, welches auch in der öffentlichen Verwaltung intensiv diskutiert wird, so auch auf dem Netzwerk Digitaler Staat (www.digitaler-staat.org) kommende Woche in Berlin.

Mit dem Für und Wider von KI setzt sich die E-Government-Beauftragte des Normenkontrollrates (NKR) und Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothea Störr-Ritter im Forum “Digitale Ethik – Chancen und Tücken beim Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung” auseinander.

Störr-Ritter diskutiert u.a. mit dem Abteilungsleiter für Digitalisierung im Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Johannes Ludewig, der Vorsitzender des NKR ist, über die Umsetzung einer Digitalen Ethik, welche die Werte und Normen von KI zum Wohl der Verwaltung und ihrer Mitarbeiter definiert.

Strategiepapier Künstliche Intelligenz

Der NKR, der Gesetze auf ihre Verständlichkeit, Zielgenauigkeit und Kosten untersucht, fordert in seinem aktuellen Jahresbericht 2018 eine neue Rechtsetzungskultur. Um die Effizienz von Gesetzen zu steigern, schlägt der NKR vor, in einer breit angelegten öffentlichen Diskussion Meinungsbilder auszuloten, die dann in Eckpunktepapieren gesammelt werden würden. Auf diese Weise könnte auch ein “Strategiepapier Künstliche Intelligenz” Ansätze für neue Maßstäbe im Bereich Digitaler Ethik liefern.

Die Juristin Störr-Ritter, die seit 2011 dem NKR angehört, ist seit 2008 Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Bevor sie Landrätin wurde, war sie fast 20 Jahre lang als Selbständige Rechtsanwältin tätig. Zwischen 1998 und 2002 war Störr-Ritter (CDU) Mitglied des Deutschen Bundestages.

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