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Ehrenamt erleichtern

Berlin und Brandenburg wollen länderübergreifendes ehrenamtliches Engagement stärken und erleichtern. Durch den Abschluss eines Staatsvertrages sollen freiwillige Feuerwehrleute und Katastrophenschützer künftig einen rechtlichen Anspruch auf Freistellung unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes im Einsatzfall erhalten.

Und zwar unabhängig davon, in welchem der beiden Bundesländer sie leben beziehungsweise ihrem Ehrenamt nachgehen. Bisher haben die Freiwilligen zwar bereits einen Freistellungsanspruch nach dem jeweiligen Landesrecht. Arbeitgeber sind momentan jedoch nicht verpflichtet, Beschäftigte freizustellen, wenn diese ihr Ehrenamt im jeweils anderen Bundesland ausüben. Die Erstattung des fortgezahlten Lohnes soll künftig durch das Land erfolgen, in dem das ehrenamtliche Engagement getätigt wird.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte zu dem geplanten Staatsvertrag, dem das Landeskabinett bereits zugestimmt hat: “Die Freiwilligen Feuerwehren sind eine wichtige Stütze im Brand- und Katastrophenschutz. Mit dem Staatsvertrag stärken wir das Ehrenamt und fördern das für unsere Gesellschaft so wichtige freiwillige Engagement.” Es gebe viele Menschen in Berlin und Brandenburg, die sich ehrenamtlich in Freiwilligen Feuerwehren einsetzten. “Wer in dem einen Land arbeitet und im anderen Hilfe leistet, darf keinen Nachteil haben”, so Geisel weiter.

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