BDBOS – Netzbetreiber des Bundes

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BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner wird auf dem Netzwerk Digitaler Staat über die neue Rolle seiner Behörde als Betreiberin der Netze des Bundes sprechen. (Screenshot: Behörden Spiegel)

Das Netz der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) wird an 4.650 Standorten in Deutschland genutzt. Es verfügt über 820.000 registrierte User. Monatlich werden von den “Blaulichtorganisationen” mehr als 50 Millionen Funksprüche monatlich abgesetzt. Seit dem 1. Januar 2019 ist die BDBOS als hauptverantwortliche Betreiberin der Netze des Bundes für die gesamte Infrastruktur zuständig.

Auf dem Netzwerk Digitaler Staat (www.digitaler-staat.org) in Berlin wird der Präsident der BDBOS, Andreas Gegenfurtner, am 3. April um 14:30 Uhr zum Entwicklungsstand der Netze des Bundes Auskunft geben. In einer Podiumsdiskussion werden u. a. auch der Vizepräsident der Bundesnetzagentur, Dr. Wilhelm Eschweiler sowie der Vizepräsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Dr. Gerhard Schabhüser, sprechen.

Film-Interview mit BDBOS-Präsident Gegenfurtner

Ein aktuelles Film-Interview mit Gegenfurtner gibt kurz vor Beginn des Digitalen Staates Gelegenheit, mehr über die Arbeit der BDBOS zu erfahren. Die Fragen, die der Herausgeber und Chefredakteur des Behörden Spiegel, R. Uwe Proll, stellte, beziehen sich konkret auf die Herausforderungen und Chancen, welche mit der Übernahme der Netze des Bundes in Zusammenhang stehen.

Gegenfurtner bezeichnet die Entscheidung der Bundesregierung, der BDBOS die Netze des Bundes zu übertragen, als folgerichtigen Entschluss: “Wir sind Netzbetreiber. Und das ist auch unsere Stärke, denn darauf sind wir spezialisiert. Wir werden zukünftig der Ansprechpartner der Bundesregierung sein, wenn es um Netze geht.”

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Talentierte IT-Spezialisten sind gefragt
Größten Handlungsbedarf sieht Gegenfurtner bei der Anwerbung von IT-Spezialisten für Betrieb und Wartung der Netze, schränkt aber ein, dass dieses Vorhaben auf einem angespannten Arbeitsmarkt mehr als schwierig sei: “Der Kampf um die Talente hat schon lange begonnen. Gute ITler sind rar gesät!”

Gegenfurtner betont: “Um talentierte IT-Spezialisten an uns zu binden, gehen wir Kooperationen mit Universitäten ein, treffen Vereinbarungen mit Unternehmen. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt uns bei diesem Vorhaben.”

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