München will Digitalisierungsstrategie

0
1269
Thomas Bönig erläuterte einige Elemente der geplanten Münchner Digitalisierungsstrategie. (Foto: BS/Giessen)

In der bayerischen Landeshauptstadt München soll demnächst eine Digitalisierungsstrategie in den Stadtrat eingebracht werden. Dabei sollen die Bürger im Mittelpunkt aller Veränderungs- und Reformprozesse stehen. Denn: ohne Wandel und einen Mehrwert für die Bürger ist Digitalisierung nicht zu realisieren.


Davon zeigte sich Thomas Bönig, Leiter des Referats für Informations- und Telekommunikationstechnik in der Münchner Stadtverwaltung überzeugt. Um diesen Prozess, der “kein Schnäppchen” sei, tatsächlich zu einem positiven Abschluss zu bringen, seien sowohl eine digitale Transformation als auch die Einführung digitaler Geschäftsmodelle erforderlich, so der Chief Digital Officer (CDO) Münchens.


Mit Blick auf die bayerische Landeshauptstadt kündigte der berufsmäßige Stadtrat auf dem “Digitalen Staat” an: “München soll zu einer digitalen Metropole werden.” Dafür brauche es neue und andere Standards als jene, die die digitale Industrie der Gesellschaft bisher offeriere, so Bönig. Die Münchner Verwaltung werde deshalb in Zukunft in drei große Bereiche eingeteilt: Digitale Verwaltung, städtische Infrastruktur und digitale Stadtgesellschaft. Jeder dieser Sektoren werde über eine eigene Plattform verfügen. Diese müssten Ressourcen miteinander vernetzen und sicherstellen, dass Daten effizient ausgetauscht werden können.


Generell sei es im Rahmen der Digitalisierung von hoher Bedeutung, Geschwindigkeit zu entwickeln. Nur so könne man adäquat auf aktuelle Entwicklungen reagieren und der digitalen Industrie eigene kommunale Standards entgegensetzen. Um den Wandel hin zu einer digitalen Metropole zu unterstützen, seien zudem ebenen- und kommunenübergreifende Kooperationen elementar, meinte Bönig.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here