Schwarzpulver Cloud

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Diskutierten über sichere Cloud-Dienste (v.l.n.r.): Torsten Boettjer, Sabine Smentek, Reinhold Harnisch (Moderator), Andreas Gundlack und Roman Bartlog. (Foto: BS/Feldmann)

Clouds sind das Schwarzpulver des digitalen Zeitalters. In ihnen gibt es keine absolute Sicherheit, ohne sie gilt jedoch das gleiche. Daher könne man nicht mehr auf sie verzichten. Es muss aber darüber nachgedacht werden, wie sie künftig aufgebaut und gestaltet werden sollten.


Andreas Gundlach, Abteilungsleiter für Infrastruktur und Basisdienste im IT-Dienstleistungszentrum Berlin hält hybride Cloud-Lösungen für erforderlich. Das sieht auch Roman Bartlog, Presales-Experte bei SAP so. Zudem führe kein Weg an einer verstärkten Kooperation der IT-Dienstleister von Ländern und Kommunen vorbei.
Ähnlich äußerte sich die im Land Berlin für den IKT-Bereich zuständige Staatssekretärin Sabine Smentek. Aus ihrer Sicht sei nicht mehr die Frage, ob Cloud-Lösungen einen Mehrwert für die öffentliche Verwaltung hätten. Dies sei bereits lange unstrittig. Die entscheidende Frage sei inzwischen, wie es bestmöglich gelingen kann, sichere Cloud-Dienste anzubieten. Diese Frage stelle sich immer drängender, da die Anforderungen an IT weiter zunähmen, ergänzte Reinhold Harnisch. Dies mache eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit aufseiten der öffentlichen Hand erforderlich, so der Geschäftsführer des Kommunalen Rechenzentrums Minde-Ravensburg/Lippe. Cloud-Dienste seien grundsätzlich ein Kompromiss zwischen Sicherheit auf der einen und Benutzerfreundlichkeit auf der anderen Seite, gab Torsten Boettjer, Director Product Management Cloud Services bei Oracle zu bedenken.

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