Elektronisches Einsatzberichtswesen kommt

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Bei der Berliner Feuerwehr sollen Rettungsdiensteinsätze künftig durchgängig digital protokolliert werden (Foto). (Foto: Berliner Feuerwehr)

Bei der Berliner Feuerwehr soll es künftig ein elektronisches Einsatzberichtswesen geben. In einem ersten Schritt ist vorgesehen, die Protokollierung von Rettungsdiensteinsätzen auf eine durchgängig digitale Bearbeitung umzustellen. Dies erfolgt im Rahmen des Projektes “Rettungsdienst Informations- und Kommunikationssystem” (RIKS).


Ein solches System soll bis zum kommenden Jahr einheitlich für alle Leistungserbringer in der Berliner Notfallrettung eingeführt werden. Es würde das bisherige, handschriftlich angefertigte Rettungsdienstprotokoll ablösen. Das derzeit genutzte System weist Mängel hinsichtlich der Datenvollständigkeit, -qualität und –verfügbarkeit auf. In RIKS werden unterschiedliche Berichtswesen medienbruchfrei zusammengefasst. Außerdem wird das verwendete Protokoll zur Erfassung der Einsatzdaten auf einen anderen Standard umgestellt. Die Eingabe des digitalen Rettungsdienstprotokolls wird über mobile Endgeräte erfolgen. Dazu werden schrittweise alle Einsatzmittel des Berliner Rettungsdienstes mit solchen Devices ausgestattet.


Einen Wechsel des Berichtswesens hin zu einer integrierten, digitalen Lösung soll es auch im Bereich der Brand- und technischen Hilfeleistungseinsätze der Berliner Feuerwehr geben. Der Start eines entsprechenden Programms ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

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