Grundstein für Neubau

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Der erste Spatenstich: in der Bildmitte der Leiter der Dienststelle, Direktor Hans-Ulrich Schade. (Foto: BS/ZCSBw)

Im Februar wurde in Euskirchen der Grundstein für ein neues Gebäude gelegt, welches das Zentrum für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr (ZCSBw) bereits ab Herbst dieses Jahres nutzen können soll. Der hier entstehende Neubau wird zukünftig Arbeitsplätze für bis zu 120 Mitarbeiter des Stabes ZCSBw sowie für Angehörige der Fachabteilung Schutz und Prävention in der IT-Sicherheit bieten. Es handelt sich um eine Interimslösung für bis zu zwölf Jahre, bis sämtliche Baumaßnahmen in der Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne in Euskirchen abgeschlossen sind.

Zum Spaten griffen der Bürgermeister der Stadt Euskirchen, Dr. Uwe Friedel, der Leiter der Dienststelle, Direktor Hans-Ulrich Schade, die Geschäftsführer der G-S-Wohnbau, Hartmut Lackner und Jörg Wiskirchen, sowie Mark Heiter von der VR-Bank Nordeifel. Als Grundstein vergruben sie eine Zeitkapsel mit folgendem Inhalt: Darin befinden sich eine tagesaktuelle Ausgabe einer regionalen Zeitung, das Wappen des Zentrums für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr, die Visitenkarte des Dienststellenleiters, ein Flyer zur Dienststelle sowie ein Speicherstick. Der Stick enthält für die Nachwelt den Computervirus “Conficker”. Von diesem Virus – aus technischer Sicht handelt es sich hierbei um einen Wurm – war 2009 auch die Bundeswehr betroffen gewesen. Diese Bedrohung verdeutlichte noch einmal die Notwendigkeit für einen umfassenden Schutz des IT-Systems der deutschen Streitkräfte. Als eine Antwort darauf wurde unter anderem das ZCSBw (damals noch unter dem Namen “Zentrum für Informationstechnik der Bundeswehr” – IT-ZentrumBw) gegründet und stetig weiter ausgebaut.

Heute sind zahlreiche Fähigkeiten im ZCSBw vorhanden, um zum einen die Robustheit des IT-Systems der Bundeswehr stetig zu erhöhen und zum anderen die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der IT-Sicherheit schnellstmöglich wieder herstellen zu können.

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