BSI-Präsident zu Gast im Kommando CIR

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Generalleutnant Ludwig Leinhos im Gespräch mit Arne Schönbohm. (Foto: PIZ CIR, Martina Pump)

Mitte März besuchte der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, erneut das Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR). Empfangen wurde der Mann an der Spitze des für die Cyber-Aspekte in Deutschland verantwortlichen Bundesamtes durch den Inspekteur CIR, Generalleutnant Ludwig Leinhos. Schönbohm bekam vor Ort aktuelle Informationen zu den Aufgaben des Organisationsbereiches CIR. Diese Aktualisierung knüpfte inhaltlich an den Besuch Schönbohms vom Juli 2017 im Kommando an.

Bei dem gegenwärtigen Besuch konzentrierte man sich neben einem Update zur Arbeit des Kommandos vor allem auf das Gemeinsame Lagezentrum (GLZ) im Kommando CIR. Im GLZ werden fusionierte Lagebilder erstellt und Zusammenhänge in bisher nicht zusammengeführten Daten erkannt sowie analysiert. Besondere Relevanz hat das GLZ unter dem Aspekt, ob und wie die hier gewonnenen Informationen in die Lage des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums (Cyber-AZ) des BSI einfließen könnten. Die unter dem Stichwort Cyber-AZ+ derzeit diskutierte mögliche Fortentwicklung dieses Zentrums ist für den Inspekteur CIR von großer Bedeutung: “Cybersicherheit für Deutschland kann nur gesamtstaatlich und ressortübergreifend erreicht werden. Seit der Aufstellung des Organisationsbereiches CIR hat sich eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Sicherheitsbehörden entwickelt, z.B. mit dem BSI.” “Wir sind Partner und gestalten den Prozess aktiv mit. Die Weiterentwicklung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums ist essenziell für die zukünftige Handlungsfähigkeit Deutschlands”, so General Leinhos.

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