Wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur

0
1556
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), Stephan Mayer (CSU), hält die private Sicherheitswirtschaft für unerlässlich. (Foto: Feldmann)

Ohne die Mitarbeit privater Sicherheitsdienste stünde es um die Sicherheit hierzulande deutlich schlechter. Sie seien nicht umsonst ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur. Allerdings sollten sich ihre Mitarbeiter weiterhin auf nicht-hoheitliche Aufgaben konzentrieren. Mit einer Ausnahme: den Luftsicherheitskontrollen an Flughäfen, wo sie als Beliehene fungierten.

Davon zeigte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), Stephan Mayer (CSU), überzeugt. Zugleich verlangte von den in diesem Sektor tätigen Unternehmen, und insbesondere von Firmen, die im Verband BDSW organisiert sind, schwarze Schafe heraus zu drängen. Außerdem dürften bei der erforderlichen Zuverlässigkeit der Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste keine Abstriche gemacht werden, so Mayer.

Der Parlamentarische Staatssekretär kündigte in Berlin auch an, dass die im aktuellen Koalitionsvertrag vorgesehene Zuständigkeitsübertragung für das private Sicherheitsgewerbe vom Bundeswirtschaftsministerium hin zum BMI kommen werde. Entsprechende Gespräche über den Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung liefen momentan auf Arbeitsebene. Zunächst solle jedoch noch das Bewacherregister beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn finalisiert werden. Nach dem Ressortwechsel könnten die Daten dann voraussichtlich im Bundesverwaltungsamt (BVA) gepflegt werden, erläuterte Mayer. ffffffffff

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here