Finanzministerium pilotiert E-Akte Bund

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Das Bundesministerium der Finanzen ist die zweite Bundesbehörde, die die E-Akte Bund im Pilotbetrieb produktiv geschaltet hat. (Foto: BMF/Hendel)

Seit Ende März ist im Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Pilotierungsphase der E-Akte Bund gestartet. Somit ist das BMF die zweite Behörde nach dem Bundesamt für Justiz (BfJ), die die digitale Akte des Bundes produktiv betreibt. Im Anschluss an die Pilotierung im Projektteam soll das System mehreren Referaten aus drei Unterabteilungen in drei Iterationen zur Verfügung gestellt werden, sodass ab diesem Zeitpunkt insgesamt mehr als 100 Anwender im Finanzministerium mit der neuen Lösung arbeiten werden.

Das BMF hatte für die Einführung der E-Akte Bund ein Projektteam aufgestellt, mit dem das Haus durch die Teilnahme an der Pilotierung aktiv an der Gestaltung des neuen Systems mitwirken konnte: “Der Systemstart ist somit mehr Wiedersehen denn Begegnung mit dem Unbekannten”, erklärte das Ministerium in einer Mitteilung. So standen die Mitarbeiter des Projektteams schon während der Vorbereitung der Pilotierung in regelmäßigem Austausch mit der Projektleitung in der Arbeitsgruppe Dienstekonsolidierung (AG DG I 5) im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den weiteren Projektbeteiligten und Piloten. Das habe den Mitarbeitern des BMF die Möglichkeit gegeben, mit den Kooperationspartnern bereits im Vorfeld viele funktionale Anforderungen der E-Akte Bund zu besprechen, Probleme zu lösen sowie das System gemäß der Behörden-Charakteristik des BMF zu konfigurieren. Auf Empfehlung des BMI hatte das Team aus dem BMF die behördenspezifischen Grundlagen zur Einführung der E-Akte Bund in einzelnen Arbeitspaketen in Anlehnung an das vom Bundesverwaltungsamt (BVA) herausgegebene Vorgehensmodell erarbeitet.

Nach der Pilotierungsphase wird ein Erfahrungsbericht erstellt, der die Erkenntnisse aus der ersten Produktivsetzung zusammenfasst. Die Abnahme der E-Akte Bund durch das BMF ist für den Sommer 2019 geplant.

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