Landespolizei Sachsen-Anhalt vergibt IT-Betrieb ihrer Endgeräte

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Die Polizeiwachen in Sachsen-Anhalt werden ab sofort vom IT-Dienstleister Dataport mit Software und Schutz der Systeme versorgt. (Foto: Alexas_Fotos/www.pixabay.com)

Dataport, der Informations- und Kommunikations-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen-Anhalt sowie für die Steuerverwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, hat Anfang der Woche den IT-Betrieb für rund 7.000 Endgeräte der Landespolizei Sachsen-Anhalt übernommen. Die Dienstleistung von Dataport kümmert sich um das Management von Clients und Virenschutz sowie um die Softwareverteilung und Kundenbetreuung über den User Help Desk im Störfall. Der Help Desk bietet direkte Hilfe am Telefon oder vermittelt bei komplexen Störungen an entsprechende Fachbereiche weiter. Allen Polizeibeamten in Sachsen-Anhalt steht dieser Service ab sofort zur Verfügung.

Die Übernahme des IT-Betriebs ist dabei nur der Anfang von weiteren Anpassungen durch den neuen Dienstleister. So folgt in Kürze die Migration auf das Betriebssystem Windows 10, da der Support für die Vorgängerversion Windows 7 durch Microsoft nicht weitergeführt wird. Eine weitere Aufgabe ist die Überführung polizeilicher Fachverfahren in das Rechenzentrum von Dataport.

Weitreichende Erfahrung mit der Polizei

Durch die Kooperation mit Dataport kann die Landespolizei außerdem auf die Erfahrung des IT-Dienstleisters bei der technischen Unterstützung bei Großveranstaltungen zurückgreifen. Beim Musikfestival in Wacken im vergangenen Jahr baute Dataport zum Beispiel eine vollständig autarke Polizeistation mit sicherem Polizeinetz für die schleswig-holsteinische Polizei auf.

Durch diese Erfahrungen mit anderen Landespolizeien besitzt Dataport laut Andreas Reichel, Vorstand Technik, eine “langjährige Erfahrung mit dem sicheren und leistungsfähigen Betrieb von IT-Infrastrukturen für die Polizei. Unser Data Center Polizei gewährleistet Stabilität und Sicherheit. Wir freuen uns, dass wir nun neben Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen auch Sachsen-Anhalt dabei haben. Ein gutes Zeichen dafür, dass Kooperation im IT-Betrieb der richtige Weg ist.” Zudem spricht für den IT-Dienstleister, dass das Rechenzentrum von Dataport, in dem das Data Center Polizei betrieben wird, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) zertifiziert ist. Für die Umsetzung des Projektes standen Dataport und der Landespolizei Sachsen-Anhalt nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung. Erste Gespräche zur Übernahme des IT-Betriebs hatte es im November des vergangenen Jahres gegeben. Das mitteldeutsche Bundesland ist nach der Übernahme durch den IT-Dienstleister das vierte Trägerland nach Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen, dessen Landespolizei von Dataport betreut wird.

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