KWK-Anlage für Militärflugplatz in Ramstein

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Das Investitionsvolumen für die neue KWK-Anlage beträgt knapp 18 Millionen Euro. (Foto: Pfalzwerke Aktiengesellschaft)

Die Pfalzwerke mit Sitz in Ludwigsburg haben gemeinsam mit der Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein GmbH (FFR) die größte und modernste Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) in der Region offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zur US Air Base Ramstein.

“Mit diesem faszinierenden Stück Technik, das die Pfalzwerke im Auftrag der FFR errichtet haben, wurde nicht nur die erfolgreiche Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie mittels der Kraft-Wärme-Kopplung, sondern auch die Leistungsfähigkeit unserer Unternehmensgruppe erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Eine solches über die Region hinaus einmaliges Projekt unterstreicht unseren Anspruch, für unsere industriellen und kommunalen Kunden ein hochprofessioneller Umsetzungspartner für Energiedienstleistungen zu sein”, betont René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, nach der knapp zweijährigen Bauphase der Anlage: “Mit unserer hervorragenden Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ramstein, mit denen wir zusammen die Fernwärmeversorgung nicht nur der Air Base sicherstellen, laden wir insbesondere unsere kommunalen Partner ein, gemeinsam mit uns Energiewirtschaft und Energiewende in der Region auch weiterhin erfolgreich zu gestalten.”

Die neue Anlage hat eine elektrische Leistung von 12,9 Megawatt und eine thermische Leistung von bis zu 13,2 Megawatt. Zur Strom- und Wärmeerzeugung wird Erdgas eingesetzt. Nach Angaben der Pfalzwerke kann die Anlage rund 80 Prozent des benötigten Wärmebedarfs der Air Base Ramstein abdecken und somit rechnerisch etwa 20.000 Haushalte mit Strom versorgen. Es bestehe ebenfalls die Option, künftig das neue US-Hospital und weitere Einrichtungen an die umweltfreundliche Fernwärme anzubinden. “Das KWK-Gesetz 2016 in Verbindung mit dem KWKG-Änderungsgesetz hat uns die Chance geboten, die Anlage technisch wie wirtschaftlich zu realisieren”, so FFR Geschäftsführer Georg Leydecker: “Damit sparen wir künftig rund 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein und leisten mit dieser Energieeffizienzmaßnahme einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.”

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