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Weiterer Standort für niedersächsisches Spezialeinsatzkommando

Das Spezialeinsatzkommando (SEK) der niedersächsischen Polizei ist künftig nicht mehr nur in Hannover beheimatet. Es erhält einen zweiten Standort in Oldenburg. Dieser soll zum Jahreswechsel komplett nutzbar sein.

Momentan befindet er sich noch im Aufbau. In Oldenburg versehen derzeit zahlreiche Beamte Dienst, die bereits über langjährige SEK-Erfahrungen verfügen. Sie sollen solange dort bleiben, bis neue Kollegen ausreichend Erfahrungen in Hannover gesammelt haben und dann nach Oldenburg wechseln. Die 20 zusätzlichen Stellen für den neuen Standort hatte das Landeskriminalamt (LKA), zu dem das SEK gehört, bereits im letzten Jahr vom Innenministerium zugewiesen bekommen.

Niedersachsens Landespolizeidirektor, Knut Lindenau, sagte: “In einem Flächenland wie Niedersachsen mit mehr als 47.000 Quadratkilometern Fläche können für das Spezialeinsatzkommando am Standort Hannover die Anfahrtswege in Einzelfällen bis zu 240 Kilometer betragen, wenn die Einsätze an der Küste oder in Grenznähe zu den Niederlanden liegen.” Aus diesem Grunde sei es “ein gutes und wichtiges Signal, dass Spezialkräfte der Polizei im Nordwesten jetzt noch präsenter sind.” Mit dem zweiten Standort könnten Interventionszeiten, insbesondere bei Bedrohungslagen, erheblich verkürzt werden, so Lindenau weiter.

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