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Bremen plant barrierefreie digitale Verwaltung

In der Hansestadt Bremen gab es in der vergangenen Woche einen hochrangigen Gedankenaustausch rund um das Thema “Barrierefreiheit in der digitalen Verwaltung”.

Auf Einladung des derzeitigen Vorsitzenden des IT-Planungsrates und Finanzstaatsrats der Hansestadt, Hans-Henning Lühr, diskutierten der Beauftragte der Bunderegierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, Andreas Carstens vom Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf, der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück sowie Marco Bockholt von der Gesamtschwerbehindertenvertretung für das Land und die Stadtgemeinde Bremen darüber, wie die Verwaltung der Zukunft im Zuge der allgemeinen Digitalisierungsbemühungen effizient und sinnvoll für Menschen mit Einschränkungen leichter erreichbar gemacht werden kann.

Die Vertreter der Menschen mit Behinderung und der IT-Planungsratsvorsitzende beschäftigten sich mit verschiedenen Fragen der Barrierefreiheit von Websites der öffentlichen Verwaltung, der verbesserten Nutzbarkeit von mobilen Anwendungen, sogenannten “Behörden-Apps”, dem konkreten Umsetzungsstand des Onlinezugangsgesetzes und mit Schwierigkeiten bei Ausschreibungs- und Vergabeverfahren, die seit 2016 zwingend die Barrierefreiheit zu berücksichtigen haben. Für den Vorsitzenden des IT-Planungsrates ist es dabei “gesetzlich geboten und mir persönlich auch ein wichtiges Anliegen, dass wir auch in der digitalisierten Welt die Barrierefreiheit und damit die Zugänglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger sicherstellen.” Ein intensiverer Austausch des bundesweit tätigen IT-Planungsrates mit dem Beauftragten der Bundesregierung und den Landesbeauftragten soll zum guten Gelingen der positiven Absichten beitragen.

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