Mehr Internetpolizei gefordert

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Bürger sehen sich zunehmend durch Kriminalität im Internet bedroht. Einer Umfrage zufolge möchten mehr als drei Viertel der Onliner, dass mehr Geld in die Cyber-Polizei investiert wird. (Foto: iAmMrRob, pixabay.com)

Bürger in Deutschland erwarten in Zukunft mehr Polizeipräsenz im Internet. Acht von zehn Nutzern sind der Meinung, es sollen mehr Ressourcen in spezielle Einheiten investiert werden, die gezielt gegen Cyber-Kriminalität vorgehen. Rund 90 Prozent sehen in dem Bereich eine wachsende Bedrohung, 84 Prozent befürchten darüber hinaus Aktivitäten ausländischer Geheimdienste im digitalen Raum in Deutschland. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Bitkom unter 1.000 Internetnutzern.

“Wie im analogen Leben muss der Staat die Sicherheit seiner Bürger auch im Internet gewährleisten“, fordert Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. “Wenn die Gefährdung zunimmt, müssen auch die Ressourcen der Polizei für Online-Einsätze aufgestockt werden.” Die Nutzer hätten inzwischen ein größeres Bewusstsein für Gefahren im Internet. Gleichzeitig fühlen sich laut Umfrage aber viele schlecht gegen Cyber-Kriminalität gewappnet: Zwei Drittel geben an, dass sie es nicht merken würden, wenn ihre Computer oder Endgeräte ausgespäht würden.

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