Neuer Höchststand in Baden-Württemberg

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Die meisten Warnmeldungen in Baden-Württemberg entfielen im vergangenen Jahr auf Autobahnen (Foto). (Foto: Berggeist007, www.pixelio.de)

Im vergangenen Jahr wurden in Baden-Württemberg 49.652 Verkehrs- und Gefahrenmeldungen abgesetzt. Das sind rund ein Fünftel mehr als noch 2015 (41.329) und ein neuer Rekord. Gründe für die deutliche Erhöhung sind die Zunahme des Fahrzeugverkehrs sowie die Tatsache, dass Bürger Verkehrsstörungen inzwischen schneller und umfassender melden.


Die meisten Warnmeldungen (34.231) betrafen 2018 Autobahnen. 10.828 entfielen auf Bundesstraßen. Die Zahl der Falschfahrerunfälle stieg im letzten Jahr auf 44. 2017 waren es noch “nur” 33 gewesen. Dabei starben zwei Menschen, fünf wurden schwer und 21 leicht verletzt. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte dazu: “Die Zahl der Falschfahrermeldungen hat mit 350 zwar den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2013 erreicht, in dem es 410 gab.” Angesichts der steigenden Zahl der Falschfahrerunfälle sowie der schwerwiegenden Folgen für die Opfer sei dies jedoch nichts, worüber man sich freuen könne. Strobl appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, Falschfahrer sofort bei der Polizei zu melden.


Die Zahl der im Ländle festgestellten Fahrradfahrer, die auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen unterwegs waren, ist unterdessen von 303 auf 285 gesunken. Dazu meinte der Stuttgarter Ressortchef: “Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum Radfahrer auf Autobahnen unterwegs sind. Sie haben dort nichts verloren und sie gefährden sich und andere Menschen im Straßenverkehr.”


Die Gefahrenmeldungen wegen Gegenständen auf der Fahrbahn haben in Baden-Württemberg hingegen wieder zugenommen. Ihre Zahl wuchs um 2.395 auf 20.687.

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