“Mit einem Schritt und einem Klick ins HessenWLAN”

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Die WLAN-Offensive des Landes soll bis 2024 den hessischen Digitalisierungsstandort mit Hotspots in Verwaltungen, auf öffentlichen Plätzen sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen ausstatten, wo sich Bürger und Touristen kostenlos einwählen können. Im hessischen Korbach fand kürzlich der Start unter Beisein des Finanzministers Dr. Thomas Schäfer und der Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristine Sinemus, statt. (Foto: HMdF)

Die Landesverwaltung Hessen startet eine WLAN-Offensive, die 6,5 Millionen Euro für ihre Kommunen bereithält, um die digitale Durchdringung in Stadt und Land zu erhöhen. Vom kostenlosen Zugang ins HessenWLAN sollen vorrangig die hessischen Bürger und Verwaltungsmitarbeiter, aber auch Touristen, an fast 800 Standorten des Landes bis spätestens 2024 profitieren. Mehr als 200 Kommunen seien am Programm beteiligt, über 800 Hotspots würden mit dem Geld finanziert.

Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristine Sinemus, legten im Finanzamt Korbach-Frankenberg, den symbolischen Grundstein für die WLAN-Offensive des Landes. Auch die Dienststellen Bad Schwalbach und Dieburg gehören zu den ersten Steuerverwaltungen, welche das HessenWLAN bereits nutzen.

Bürgerservice verbessern

Finanzminister Dr. Schäfer hob die hohe Bedeutung der Investitionen in die moderne WLAN-Infrastruktur des Landes hervor: “Unsere Ämter und Behörden halten auch im Bereich des Bürgerservices mit der fortschreitenden Digitalisierung schritt. Mit dem Pilotprojekt in unseren Finanzämtern ist die Steuerverwaltung ein Vorreiter beim HessenWLAN.” Schäfer warb für den komfortablen Zugang, der sowohl den Bürgern als auch den Verwaltungsmitarbeitern die Kommunikation mit der Verwaltung erheblich erleichtere, aber auch Verwaltungsakte digital ermögliche: “Mit einem Schritt und einem Klick ist man drinnen. Im Finanzamt und im HessenWLAN.”

“Digitale Dorflinde” soll Fläche fördern

Die Digitalministerin Prof. Sinemus ergänzte, dass nicht nur der städtische Raum von der WLAN-Offensive Hessens profitieren solle, sondern auch in der Fläche die im Vorfeld verabschiedete Gigabitstrategie Hessen greifen müsse: “Mit der Digitalen Dorflinde soll der WLAN-Ausbau insbesondere in den ländlichen Regionen vorangetrieben werden. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist somit ein wichtiger Standortfaktor.” 100 Hotspots seien bereits seit September 2018 durch das Programm “Digitale Dorflinde” entstanden.

Tourismus, Bildung und Kultur profitieren

Aber auch an öffentlichen Plätzen, Kulturstätten und Bildungseinrichtungen soll das HessenWLAN nutzbar sein. Im Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg können bereits über 1.000 Studenten auf es zugreifen. Weitere Standorte sollen folgen.

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