Neuer Isolations-Rettungswagen

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Das Haus der sächsischen Sozialministerin, Barbara Klepsch (CDU, Foto), will einen neuen Infektions-Rettungswagen (I-RTW) beschaffen. (Foto: Christian Hüller)

In Sachsen soll ab Herbst ein neuer Infektions-Rettungswagen (I-RTW) zum Einsatz kommen. Das Spezialfahrzeug würde seinen Vorgänger ersetzen und Patienten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei einem Verdacht auf eine bedrohliche Infektionskrankheit in die Sonderisolierstation eines Leipziger Klinikums bringen. Neben dem Freistaat Sachsen beteiligen sich auch Sachsen-Anhalt und Thüringen anteilig an der Finanzierung des Rettungswagens.

Zum Einsatz kommen soll das Fahrzeug unter anderem, wenn der Verdacht einer Infektion mit Ebola, Lassafieber oder Lungenpest besteht. Koordiniert wird der Neubau, der wie sein Vorgänger bei der Branddirektion Leipzig stationiert werden soll, durch das sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Das Haus von Ministerin Barbara Klepsch (CDU) hat darüber hinaus in Zusammenarbeit mit der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen einen neuen Plan der “Maßnahmen beim Auftreten bedrohlicher Infektionskrankheiten (HCID)” entwickelt. Er stellt eine Aktualisierung des bisherigen Plans der “Maßnahmen beim Auftreten von hochkontagiösen Infektionskrankheiten” dar.

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