Meetings für Top-Entscheider

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Führungskräfte des Öffentlichen Dienstes wie Kämmerer oder Bürgermeister werden auf drei Fachveranstaltungen des Behörden Spiegel im Sommer wertvolle Informationen zu Katastrophenschutz, Finanzhaushalt und Beihilferecht erfahren. (Foto: 089photoshootings, pixabay.com)

Extremwetterereignisse werden in Zukunft öfter auftreten. Da sind sich Meteorologen einig. Schon jetzt werden die Winter immer feuchter und die Sommer immer trockener. Konkrete Folgen davon sind unter anderem Starkregen, Überschwemmungen und Waldbrände. Bewältigt werden müssen sie zuallererst von der Ebene vor Ort.

Besonders gefragt sind Landräte und (Ober-)Bürgermeister. Auf dem Bürgermeisterkongress am 7. und 8. Mai in Magdeburg werden mehrere von ihnen von ihren Erfahrungen im Umgang mit Großschadens- oder Katas­trophenlagen berichten. Der Bürgermeister der verbandsfreien Gemeinde Grafschaft in Rheinland-Pfalz, Achim Juchem, erläutert die Bewältigung eines Starkregenereignisses in seiner Kommune. Ebenfalls dem Thema Extremwetter und den daraus resultierenden Problemen für Städte und Gemeinden widmen sich Dr. Frank Kreienkamp, Leiter des Regionalen Klimabüros des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam, und Andreas Vetter vom Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt. Den Umgang mit einem Böschungsbrand an einer ICE-Strecke in seiner Gemeinde, bei dem mehrere Häuser niederbrannten, erläutert Franz Huhn, Bürgermeister der Stadt Siegburg.

Über effektiven Hochwasserschutz in Ballungsräumen und entsprechende Vorsorge spricht in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt der Leiter des dortigen Umweltamtes, Rolf Warschun. Für die Eröffnung der beiden Kongresstage konnten hochrangige Redner gewonnen werden: Dr. Tamara Zieschang (CDU), Staatssekretärin im Magdeburger Innenministerium, sowie der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Lutz Trümper (SPD).

Kämmerer-Gipfel auf Petersberg

Im Juni werden sich zwei Events des Behörden Spiegel mit den Schwerpunktthemen kommunale Finanzwirtschaft, Beteiligungsmanagement und Beihilferecht intensiv auseinandersetzen. Auf dem für Deutschland so geschichtlich bedeutsamen Petersberg in Königswinter, bekannt als ein Erinnerungsort der jungen Bundesrepublik, findet der Kämmerer-Gipfel statt. Der Beihilferechtstag wird wenig später in Bonn veranstaltet.

Auf dem Kämmerer-Gipfel, der am 18. und 19. Juni 2019 stattfindet, wird als ein Schwerpunkt die Digitalisierung des Haushaltswesens besprochen. Der Beihilferechtstag, vom 25. bis 26. Juni 2019, bietet einen fundierten Einstieg in das EU-Beihilferecht und dessen komplexe Bestimmungen.

Der Gipfel, der sich an Kämmerer, Finanzdezernenten, Bürgermeister und interessierte Kommunalpolitiker richtet, findet in einem Ambiente statt, das die Rahmenbedingungen für exklusive Vorträge, Praxis-Workshops und Gespräche schafft.

Ausgerichtet wird die zweitägige Konferenz vom Behörden Spiegel sowie den internationalen Partnerverbänden der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Finanz-, Kassen- und Rechnungsbeamten e. V. (BAG-KOMM e. V.).

Haushaltswesen digital

Im Zeitalter der Digitalisierung, wo die digitale Transformation der Verwaltung unaufhörlich voranschreitet, schafft der Kämmerer-Gipfel Orientierung im Dschungel zahlreicher IT-Lösungen, die das kommunale Finanzwesen reformieren sollen. Die Bonner Stadtkämmerin und Dezernentin Margarete Heidler liefert in ihrem Fachvortrag, der die Konferenz eröffnen wird, Denk­impulse zur Digitalisierung und den Herausforderungen, die mit der digitalen Haushaltssteuerung zusammenhängen.

Digitale Instrumente und Tools, die bei der Verwaltung kommunaler Finanzen für mehr Transparenz sorgen sollen, werden unter anderem von dem Kämmerer der Stadt Lübeck, Manfred Uhlig, und Dirk Tolkemitt, dem Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerer der Alten Hansestadt Lemgo, dem Fachpublikum vorgestellt und einer Bewertung unterzogen.

Das Hype-Thema Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt im kommunalen Haushaltsmanagement immer mehr an Bedeutung, weshalb der Kämmerer-Gipfel den neuen Technologien eine Plattform gibt. Denn Robotics und Automatisierung, so ein gleichnamiger Vortrag im Programm, machen die Verwaltungsarbeit effizienter und erleichtern die Analyse des kommunalen Haushaltes. Außerdem wird über optimale Organisationsstrukturen der Kämmerer-IT nachgedacht.

Attraktive Side-Events runden den Kämmerer-Gipfel auf dem Petersberg ab. Bei einem Interview- und Medientraining für Bürgermeister und Kämmerer sollen Kommunalpolitiker Basics über den richtigen Umgang mit Vertretern aus Presse, Funk und Fernsehen kennenlernen.

Der Beihilferechtstag, der am 25. und 26. Juni vom Behörden Spiegel in Bonn ausgerichtet werden wird, wartet mit einem Programm auf, das sich der Rechtsauslegung und Umsetzungspraxis des äußerst komplexen EU-Beihilferechts in Behörden widmet.

Bei der Zahlung von Zuwendungen an Privatunternehmen, Stiftungen, Kirchen oder Vereine ist es für die öffentliche Hand essenziell, sich rechtlich abzusichern. Denn bei Beihilfen besteht zumeist eine Melde- und Berichtspflicht gegenüber der EU-Kommission – nur in Ausnahmefällen können diese unterbleiben. Bei einer nachweislichen Missachtung drohen vonseiten Brüssels Verfahren mit empfindlichen Geldbußen. Auf dem Beihilferechtstag soll durch die Vermittlung von Grundlagen dem Risiko von Verstößen gegen das Beihilferecht vorgebeugt werden. Der Beihilferechtstag schnürt anhand der Vorträge namhafter Experten ein informatives Paket, um die Mitarbeiter kommunaler Beteiligungsunternehmen durch einen “Beihilfe-Check” zu sensibilisieren.W

Weitere Informationen:

www.buergermeisterkongress.de
www.kaemmerergipfel.de
www.fuehrungskraefte-forum.dee

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