Verbesserungen für Bayerische Sicherheitswacht

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Die Mitglieder der Bayerischen Sicherheitswacht haben neue Einsatzjacken erhalten. Sie wurden von Innenminister Joachim Herrmann (CSU, 2.v.l.) vorgestellt. (Foto: Polizeipräsidium Mittelfranken)

Die Mitglieder der Bayerischen Sicherheitswacht sind mit neuen Einsatzjacken und Warnwesten ausgestattet worden. Außerdem führen sie nun ein Funkgerät, ein Reizstoffsprühgerät zur Eigensicherung sowie eine Taschenlampe mit Holster sowie ein Erste-Hilfe-Set mit sich. Darüber hinaus wurden landesweit einheitliche Schulungsunterlagen entwickelt.

Für die Angehörigen der insgesamt 126 Sicherheitswachten in 157 bayerischen Gemeinden sind nunmehr verbindlich vier jährliche Fortbildungsveranstaltungen vorgeschrieben. Des Weiteren wurde das Höchstalter für die Mitwirkung in den Einheiten von 65 auf 67 Jahre erhöht. Zugleich wurden die monatliche Mindesteinsatzzeit von 15 auf fünf Stunden reduziert und das Wohnortprinzip gestrichen. Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, die Bayerische Sicherheitswacht von momentan 1.064 Mitgliedern (darunter 340 Frauen) auf rund 1.500 auszubauen. Das erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Der Münchner Ressortchef sagte: “Unsere Polizeipräsidien stehen allen Kommunen in Bayern mit Rat und Tat zur Seite, die Interesse an der Einführung der Bayerischen Sicherheitswacht im Ort haben.”

Er zeigte sich überzeugt: “Mit dem weiteren Ausbau können wir Bayern noch sicherer machen.” Denn: die Sicherheitswacht steigere durch ihre sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung und helfe der Polizei, Vandalismus und Ordnungsstörungen vorzubeugen. Außerdem würden ihre Mitglieder bei der Aufklärung von Straftaten helfen, etwa nach Sachbeschädigungen, Diebstählen oder Körperverletzungen.

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