Unbefristete Stellen sind im Osten rar

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Zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland besteht ein starkes Gefälle der befristeten beziehungsweise unbefristeten Stellen im Öffentlichen Dienst. In den neuen Bundesländern waren 750.000 Stellen unbefristet, in den alten hingegen rund 3.000.000. (Foto: AnnaER, pixabay.com)

Aus der Antwort (19/9471) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/0875) der Fraktion Die Linke und mehrerer Abgeordneter der Partei geht die Situation der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst hervor. Demnach waren 2017 rund 4,7 Millionen Menschen in den Verwaltungen und Behörden Deutschlands beschäftigt.

Auf die Ämter des Landes entfallen fast 2,5 Millionen Beamte und Angestellte sowie knapp 1,5 Millionen auf die Kommunen. Weitere 500.000 sind beim Bund und rund 400.000 bei Sozialversicherungen tätig. Männer und Frauen halten sich beim Öffentlichen Dienst die Waage. Beim Stichtag, dem 30.06.2017, waren das ca. 2.050.000 männliche und 2.700.000 weibliche Verwaltungsmitarbeiter.

Großes Gefälle zwischen Ost und West

3.200.000 der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes stehen in einem Arbeitsverhältnis, bei dem sie in Vollzeit arbeiten. Insgesamt waren 3.700.000 der Arbeitnehmer in den Verwaltungen und Behörden Deutschlands unbefristet angestellt oder verbeamtet. Rund 390.000 der Beschäftigten gingen hingegen einem befristeten Job nach (ohne Auszubildende). Ca. 9 Prozent stehen in den deutschen Behörden demnach in einem befristeten Lohnverhältnis.

Zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland besteht ein starkes Gefälle der befristeten beziehungsweise unbefristeten Stellen. In den neuen Bundesländern waren 750.000 Stellen unbefristet, in den alten hingegen rund 3.000.000.

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