Das Standesamt in der Hosentasche

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Egal ob in der Stadt oder auf dem Land wie hier in Dillenburg: Die Hessen können ab sofort viele standesbeamtliche Angelegenheiten direkt über ihr Smartphone beantragen. Voraussetzung ist hierbei eine Anmeldung beim Servicekonto Hessen. (Foto: Peetry, pixabay.com)

In Hessen werden zentrale Dienste der Standesämter seit Ende April flächendeckend auf digitalem Wege angeboten. Durch eine gemeinsame Entwicklung der beiden kommunalen IT-Dienstleister ekom21 und AKDB für das hessische Servicekonto erhalten mehr als vier Millionen Hessen ab sofort die Möglichkeit, standesamtliche Angebote wie die Beantragung von Geburts,- Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunden am Computer oder unterwegs über das Smartphone zu beantragen.


Das nun gestartete Angebot soll im Laufe der Zeit kontinuierlich erweitert werden. So plant das Land Hessen weitere Dienste, um die Bürger unabhängiger von den Öffnungszeiten und Örtlichkeiten der Verwaltungsbehörden zu machen.
So gibt es bereits in manchen Großstädten des Landes die Möglichkeit, Anwohnerparkausweise per Smartphone zu beantragen. Zudem sollen zukünftig BAföG-Anträge auf ähnliche Weise einzureichen sein.

OZG wird eingehalten

Aber nicht nur die Bürger sollen etwas von den neuen Entwicklungen haben, sondern auch die Mitarbeiter der Behörden. Die Angebote innerhalb des Servicekontos entsprechen zudem vollständig den Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes (OZG).

Grundlage für die erfolgreiche Implementierung der neuen Software ist die enge Zusammenarbeit seines Hauses mit der AKDB, erklärte ekom21-Geschäftsführer Betram Hunke: “Wir haben jetzt die Fachdienste im Bereich des Personenstandswesens flächendeckend im Servicekonto Hessen ausgerollt. Ein wichtiger Meilenstein, den wir damit gemeinsam mit der AKDB erreicht haben.”

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