Blackout per IoT?

0
1043
Cyber-Kriminelle haben Kritische Infrastrukturen im Visier. Dank schlecht abgesicherter IoT-Geräte könnten sie auch über Umwege Schäden anrichten, befürchten IT-Experten der Schweizer Regierung. (Foto: kai krueger, https://stock.adobe.com/de/ )

Smart Home-Produkte und andere Geräte aus dem Internet of Things (IoT) könnten als Vehikel für Angriffe auf Stromnetze missbraucht werden. Davor warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) der Schweizer Regierung in einem Bericht zur Cyber-Bedrohungslage.


Statt IT-Systeme von Energieproduktion oder Versorgungsnetzbetreibern selbst ins Visier zu nehmen, könnten Angreifer schlecht abgesicherte IoT-Geräte hacken und zu großen Botnetzen vereinen. Wenn nun Haushaltsgeräte mit hoher Leistung wie Heizungen, Klimageräte oder Waschmaschinen koordiniert beeinflusst würden, könnte dadurch die Stabilität des Netzes beeinträchtigt werden, so die Befürchtung der Meldestelle Melani.


Selbst wenn diese als “Manipulation of demand via IoT” (MadIoT) bezeichnete Methode nicht unbedingt zu einem flächendeckenden Stromausfall führen würde, könnten Leitungsüberlastungen und Instabilitäten Kosten für Betreiber Kritischer Infrastrukturen in die Höhe treiben.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here