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Es kann jeden überall treffen

Extremwetterlagen wie Starkregenereignisse können jederzeit und an jedem Ort in Deutschland auftreten. Aus diesem Grunde könne sich auch niemand zurückziehen oder zurücklehnen. Jede Kommune und jede Stadt müsse Vorbereitungen für Katastrophen treffen.

Das unterstrich Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im sachsen-anhaltinischen Innenministerium. Außerdem machte sie auf dem Bürgermeisterkongress des Behörden Spiegel in Magdeburg deutlich, dass Katastrophen immer unberechenbar seien und in solchen Fällen durch Dominoeffekte oftmals große Schäden entstünden. Deshalb brauche es hier eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Ein positives Beispiel einer derartigen Zusammenarbeit sei die Entwicklung des Modularen Warnsystems (MoWaS) und die auf der Technik basierende Warn-Applikation NINA, so Zieschang. Die Staatssekretärin betonte: “Je besser man auf eine Situation vorbereitet ist, desto besser kann man auf sie reagieren und die Schäden gering halten.”

2018 deutlich zu warm

Dr. Frank Kreienkamp, Leiter des Regionalen Klimabüros des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam, erläuterte, dass 2018 in der Bundesrepublik das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung gewesen sei. Im Vergleich zur Periode zwischen 1961 und 1990 habe es hinsichtlich der Durchschnittstemperatur eine Abweichung von plus 2,3 Grad Celsius gegeben. Hinzu gekommen sei eine sehr starke Trockenheit. Kreienkamp prognostizierte, dass Niederschlagsereignisse in Zukunft immer extremer werden würden. Zwar habe es im vergangenen Jahr hierzulande keine neuen “extremen” Extreme gegeben. Deutlich geworden sei aber, dass sich die Andauer und Häufigkeit der Ereignisse wandele.

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