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Helferbindung immer wichtiger

Auch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) muss immer mehr unternehmen, um ihre aktiven ehrenamtlichen Helfer an sich zu binden. Dabei gehe es unter anderem um Unterstützung im Bereich der Kinderbetreuung im Einsatzfall oder die adäquate Verwendung von Personen, die älter als 60 Jahre sind.


Das erklärte THW-Präsident Albrecht Broemme auf dem Bürgermeisterkongress des Behörden Spiegel in Magdeburg. Außerdem berichtete er, dass die Bundesanstalt die Höchstaltersgrenze für den aktiven Dienst aufgehoben habe und momentan alters- und demografiebedingte Abgänge noch nahezu im Verhältnis von eins zu eins mit Nachwuchskräften ausgleichen könne. Dafür brauche es jedoch flächendeckend eine gute Jugendarbeit im THW. Des Weiteren müsse die Arbeit im THW in Zukunft wohl besser und auf mehr Schultern verteilt werden. Es komme unter anderem darauf an, ältere Ortsbeauftragte zu entlasten.


Broemme machte darüber hinaus deutlich, dass das THW rund 40.000 aktive ehrenamtliche Kräfte bräuchte, die jederzeit einsatzbereit seien. Derzeit verfüge man allerdings nur über etwa 35.000, gestand er ein. Hier brauche es Verbesserungen, etwa bei der Anwerbung von Russland- und Wolgadeutschen. Broemme rechnet zugleich damit, dass sich in Zukunft zahlreiche Bundesfreiwilligendienst Leistende nach ihrem einjährigen bezahlten Engagement als reguläre, ehrenamtliche THW-Kräfte weiter einbringen werden.

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