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Start Digitales Ein Handbuch für den digitalen Staat

Ein Handbuch für den digitalen Staat

Es gibt viele Bücher über Digitalisierung. Nun wurde mit dem “Handbuch Digitale Verwaltung” eines aus der Praxis für die Praxis vorgestellt. Das Werk bildet Akteure, Aufbau und Steuerung der Verwaltungsmodernisierung ab – eine Art who is who der deutschen Verwaltungs-IT-Landschaft.


Über 40 Autoren aus Wissenschaft und Praxis haben Wissen und Erfahrung einfließen lassen. Ermöglicht wurde das gemeinsame Projekt insbesondere durch die Initiative der drei Herausgeber Henning Lühr, Roland Jabkowski und Sabine Smentek.

“Das Buch gibt Entscheidern, Projektleitern und all denen, die sich in ihrer täglichen Arbeit in der Verwaltung mit Digitalisierung beschäftigen, ein schnelles Orientierungswissen”, erklärt Lühr, Staatsrat im Senat für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen und aktuell Vorsitzender des IT-Planungsrats. “In dem Buch steht wenig über Technik”, ergänzt Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Innenverwaltung. “Im Mittelpunkt stehen die organisatorischen Herausforderungen.” Deshalb werde das Buch auch länger relevant bleiben, als andere Werke, die die Digitalisierung von aktuellen Technologien aus betrachten.


Einig waren sich die Herausgeber, dass die Digitalisierung der Verwaltung nicht an der fehlenden Einsicht in die Notwendigkeit und in die Chancen des Wandels scheitert. Angesichts der aktuellen Impulse, die unter anderem vom Onlinezugangsgesetz (OZG) und dem Aufbau von Fitko ausgehen, stehen die Zeiten derzeit tatsächlich auf Fortschritt. “Wir haben kein Erkenntnisproblem”, betont Jabkowski, CoCIO der Hessischen Landesverwaltung. “Dieses Buch ist ein eindrucksvoller Beleg dafür. Die Herausforderung ist die Umsetzung. Die Erfolgschancen sind heute so gut wie nie.”


Das “Handbuch Digitale Verwaltung” ist im Kommunal- und Schul-Verlag erschienen und stellt unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, organisatorische Ansätze und Strategien zur Verwaltungsdigitalisierung, Vertriebswege und die Aufgabenverteilung dar. Neben Datenschutz und Informationssicherheit werden auch die Themen demografischer Wandel, Mitbestimmung und Beteiligung sowie Qualifizierung- und Wissensmanagement beleuchtet. Anhand der Beispiele Dänemark und Österreich wird ein Blick über den Zaun der deutschen Verwaltungslandschaft geworfen.

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