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USA zeigen militärische Stärke am Golf

Amerikanische Sicherheitskreise sollen vor konkreten Angriffen auf US-Soldaten in Syrien, im Irak und/oder auf schwimmenden Einheiten der U.S. Navy im Nahen und Mittleren Osten gewarnt haben. Die Gefahr ginge dabei vom Iran oder seinen Unterstützern in der Region aus. Und davon gibt es viele: das alawitische Assad-Regime in Syrien, schiitische Fundamentalisten im Irak, die mächtige Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon, die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen, aber auch die sunnitische Hamas im Gazastreifen.

Bei den gerade rund 600 aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossenen Raketen ist nicht davon auszugehen, dass eine solche Masse von Flugkörpern in irgendeinem Hinterhof “in Heimarbeit” gebastelt wurde, sondern dass sie aus dem Iran stammen.

Um das Mullah-Regime in Teheran vor Angriffen auf US-Soldaten oder auf Verbündete zu warnen, hat Trumps Sicherheitsberater John Bolton angekündigt, dass die US-Streitkräfte eine Trägerkampfgruppe um die “USS Abraham Lincoln” sowie eine “Bomber Task Force” in das Operationsgebiet des “Central Command” (USCENTCOM) verlegen würden. Allein der knapp 100.000-Tonnen-Träger hat 90 Flugzeuge und Hubschrauber an Bord.

Von besonderer geostrategischer Bedeutung ist die Meerenge von Hormus am Ausgang des Persischen Golfes, durch die rund 30 Prozent des Welterdöls – auch das iranische – verschifft werden.

Europe beobachtet die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran mit Sorge: Im Mai des vergangenen Jahres kündigte US-Präsident Trump das iranische Atomabkommen auf. Im April dieses Jahres stuften die USA die iranische Revolutionsgarde, immerhin eine Truppe von 125.000 Mann, als Terrororganisation ein und verschärften die Handelssanktionen gegen das Mullah-Regime. In der europäischen Wahrnehmung scheint auch der enge Schulterschluss zwischen US-Präsident Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu jeglichen Friedensprozess in der Region zu verhindern.

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