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Digitale Ethikregeln für Darmstadt

Die Stadt Darmstadt stellt ihre voranschreitenden Digitalisierungsbemühungen auf ein ethisches Fundament. Um eine Orientierungsgrundlage für die städtischen Digitalisierungsaktivitäten zu bieten, hat die Stadt von der Facharbeitsgruppe Ethik des Ethik- und Technologiebeirats einen Katalog ethischer Leitlinien erarbeiten lassen. Einen ersten Zwischenstand dieser insgesamt neun Leitlinien haben Vertreter des Ethik- und Technologiebeirates und der Facharbeitsgruppe Ethik Anfang der Woche im Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT der Öffentlichkeit vorgestellt.

So betonen die Leitlinien sowie die Präambel beispielsweise die Gemeinwohlverpflichtung, die demokratische Kontrolle sowie Transparenz und den diskriminierungsfreien Zugang zu Dienstleistungen der Digitalstadt Darmstadt. Automatisierte Verwaltungsentscheidungen seien offenzulegen, eine Abhängigkeit von Firmen oder Produkten zu vermeiden und personenbezogene Daten dürfen gemäß den Leitlinien nicht verkauft werden.

Prof. Dr. Arnd Steinmetz, unter dessen Vorsitz die Facharbeitsgruppe Ethik die Leitlinien erstellte, betonte den einbezogenen Zeitrahmen: “Die ethischen Leitlinien sind langfristig angelegt, ihr Horizont reicht weit über die aktuellen Projekte der Digitalstadt Darmstadt GmbH hinaus.” So seien die Leitlinien bereits für die Entwicklung smarter City- und Mobilitätsprojekte der Zukunft ausgerichtet.

Im nächsten Schritt soll der Entwurf der Leitlinien dem gesamten Ethik- und Technologiebeirat zur weiteren Bearbeitung vorgelegt werden. Der Gesamtbeirat tagt im Anschluss an die “Darmstadt Konferenz – gemeinsam.digital.weiterdenken” am 13. Juni 2019.

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