Prävention angehen

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Äußerte sich zur Notwendigkeit von Prävention: Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD). (Foto: BS/Bundesregierung, Jesco Denzel)

Probleme müssen möglichst frühzeitig und idealerweise bereits auf lokaler Ebene gelöst werden. Außerdem brauche es in diesem Bereich Kooperation und Vernetzung unterschiedlicher Akteure, darunter unter anderem die Polizei, Schulen und Sozialarbeiter.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Gifffey (SPD) verlangte auf dem Deutschen Präventionstag in Berlin: “Wir müssen den Weg der Prävention aktiv gehen.” Dafür brauche es aber auch eine ausreichende gesellschaftliche Akzeptanz und Rückendeckung für die Polizei. Und das sowohl im Bereich der Strafverfolgung als auch bei der Prävention, so die Ressortchefin.

Zuspruch dafür erhielt sie von ihrem Parteikollegen, Berlins Innensenator Andreas Geisel. Dieser meinte, dass Prävention bereits im einzelnen Kiez beginnen müsse und dort möglichst auch Lösungen gefunden werden müssten. Zudem komme es auf die Durchsetzung der Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens an. Gelinge dies nicht, bekomme der Rechtsstaat ein Problem, warnte Geisel.

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