BSI prüft Blockchain-Technologie

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Das BSI hat Sicherheitseigenschaften von Blockchain-Technologien untersucht. (Foto: Fotolia_@Sashkin, www.fotolia.com)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Sicherheitseigenschaften von Blockchain-Technologien untersucht. In einer Studie werden Auswirkungen der technischen Grundkonzeption auf Informationssicherheit sowie Erfüllbarkeit datenschutzrechtlicher Vorgaben dargelegt.

Gegenüber klassischen, zentralen Datenbanken schneiden Blockchains laut BSI bei Robustheit und Verfügbarkeit gut ab. Nachteile wurden in den Bereichen Vertraulichkeit und Effizienz ausgemacht. Mit der Analyse will die Cyber-Sicherheitsbehörde Entwickler und Nutzer dabei unterstützen, Chancen und Risiken zu bewerten und Informationssicherheit bei Blockchain-Anwendungen von Anfang an zu berücksichtigen.

BSI-Präsident Arne Schönbohm sagt dazu: “Wie bei vielen Themen mit hoher medialer Aufmerksamkeit ist es wichtig, auch bei den Diskussionen um die Blockchain den Bezug zu den technischen Grundlagen zu wahren. Dies gilt insbesondere für den Aspekt der IT-Sicherheit, da durch die Nutzung von Blockchain häufig ein Sicherheitsgewinn erhofft wird. Die Nutzung von Blockchain allein löst keine IT-Sicherheitsprobleme. Zahlreiche Sicherheitsvorfälle mit Schäden in Millionenhöhe zeigen, dass Maßnahmen zur Herstellung von IT-Sicherheit auch durch Nutzung von Blockchain nicht obsolet werden.”

Die Analyse der Blockchain-Technologie steht auf der Website des BSI zu Download bereit.

Auf der Public-IT-Security (PITS), einer Veranstaltung des Behörden Spiegel, wird am 2. und 3. September ebenfalls über die Blockchain gesprochen. Mehr Informationen zum Kongress gibt es auf der begleitenden Homepage.

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